Die Wirkung und Anwendung von Räucherwerk
So befremdend das Räuchern für uns westliche Menschen auch sein mag, für
viele Urvölker gehört es zum täglichen Leben. Wer von Euch schon mal in
fernöstliche Gebiete gereist ist und dort die selbstverständlichen
rituellen Räucherungen erlebt hat, vermißt sie vielleicht in unserer
materiellen Welt. In der keiner mehr Zeit für den anderen, geschweige für
sich selbst hat, geht auch die Zeit für meditative Versenkung, für die
Atmosphäre die von solchen Zeremonien verloren. Doch sind auch wir langsam
auf dem Vormarsch, viele von Euch integrieren zu Hause das Räuchern in
ihren Tagesablauf. Sei es zum einen, weil es einen intensiven angenehmen
Duft verbreitet oder zum anderen, weil die Substanzen wohltuend auf Körper,
Geist und Seele wirken. Räuchern reinigt die Atmosphäre und uns von allem
Negativen. Bei der Meditation erleichtert es uns das Abschalten vom
Alltäglichen und die Kommunikation mit dem Geistigen und Göttlichen.

Zum Räuchern kann man verschiedene Substanzen benutzen wie z.B. Harze,
Hölzer, Wurzeln, getrocknete Blüten und Kräuter. Diese werden dann auf
eine glühende Holzkohle verbrannt, wodurch sich zum Teil starker Rauch
entwickelt. Deshalb ist es ratsam nach dem räuchern gut zu lüften. Die
Holzkohle zum räuchern ist für diesen Zweck speziell und praktisch hergestellt,
die mit Salpeter durchzogen ist, damit sie leichter abbrennt und in der
Mitte eine Vertiefung hat. Nachdem man die Kohle angezündet hat, legt man
sie in eine hitzebeständige Schale, die mit Sand zur Hälfte gefüllt ist.
Sobald die Kohle glüht, legt man in die Vertiefung der Kohle eine Prise
oder ein Bröckchen Räucherwerk.